Vorwort
Liebe Besucherinnen und Besucher,
es freut mich, dass sie den Weg auf meine Seite gefunden haben. Hier erwartet
sie eine Auswahl meiner überwiegend lyrischen Texte aus den vergangenen Jahren.
Es ist mir schwer gefallen, aus den weit über 500 Texten ein Lyrikmenü
zusammenzustellen, das einen Überblick über mein bisheriges Schaffen gibt. Ich
hoffe, es ist mir gelungen und wünsche ihnen viel Spaß beim Stöbern.
Das lyrische Ich
Liest man einen Roman, vermutet man Personen und Handlungen
der Fantasie des Autors entsprungen. Lyrik hingegen verknüft man häufig
automatisch mit dem Leben des Autors. Das mag an der Tatsache liegen, dass in
Gedichten oft das Gefühlsleben thematisiert wid. Doch das lyrische Ich
entwickelt zuweilen ein Eigenleben. Seine Emotionen müssen nicht zwangsläufig
der des Autors entsprechen. Für mich ist es eine spannende Herausforderung mich
in Situationen hineinzufühlen, um ein bestimmtes Bild zu erzeugen. Aber das
lyrische Ich ist immer auch ein Teil von mir.
Form
Neben einer korrekten Rechtschreibung und Grammatik gehört es zum
Handwerk eines Lyrikers, sich mit Lyrikformen, Reim und Metrik
auseinanderzusetzen. Beim Lesen eines guten Gedichtes (auch der freien Lyrik)
spürt man die Melodie, die ihm innewohnt. Und meiner persönlichen Erfahrung
nach, beherrschen Autoren, die gute freie Lyrik schreiben, die alten Formen
perfekt.
Anhand der Auswahl, die ich getroffen habe, können sie sehen, dass
ich mich mit den verschiedensten Formen befasse und immer wieder auch gern
experimentiere.
Ziel
Ich versuche Texte zu schreiben, mit denen der Leser etwas anfangen kann, auf
die er sich einlassen will, die ihn und seine Erfahrungen spiegeln. Dabei möchte
ich ihm eigenen Interpretationsspielraum lassen.
Sicherlich wird mir das nicht immer gelingen .
und letztendlich
schreibt das Leben selbst die schönsten Geschichten. Jede noch so farbenfrohe
Fantasie verblasst neben diesem Kunterbunt.
Mir bleibt nur der Versuch die
Farben einzufangen und in Wortkompositionen festzuhalten.
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